Raymond Unger
bildender Künstler und Autor in Berlin

Raymond Unger ist der Preisträger des internationalen Lucas-Cranach-Preises für Malerei 2011. Seit 2008 ist der Künstler mit seinen Werken in Privatsammlungen im In- und Ausland vertreten. Unger ist der Gründer des Deutschen Forums für Remodernismus und war viele Jahre als leitender Juror des Berufsverbandes für bildende Künstler des Landes Berlin tätig. Als Autor und Maler erfolgte 2014 eine Einladung des Europäischen Präsidenten José Manuel Barroso zur dritten Generalversammlung NEW NARRATIVE FOR EUROPE. Die Einladung erging an ausgewählte Intellektuelle, Wissenschaftler und Künstler, welche sich durch ihre Haltung, Engagement oder Tätigkeit für die Zukunft Europas einsetzen.

Raymond Unger ist Autor von Büchern und Essays. Neben Lesungen aus seinen Werken hält der Künstler Vorträge zu den Themen Kunst, Kreativität und Politik.

Im Jahr 2013 erschien Ungers Sachbuch: „Die Heldenreise des Künstlers“. Im Buch beschreibt der ehemalige Therapeut seinen Quereinstieg in den etablierten Kunstmarkt. Psychologisch fundiert legt er dar, warum zeitgenössische Kunst oftmals als zu hermetisch, intellektuell und konzeptionell wahrgenommen wird. Ungers Heldenreise wurde zum Insidertipp für Quereinsteiger in den Kunstbetrieb und gilt als Plädoyer für selbstkonfrontative, authentische Kunstansätze.

2016 erschien Ungers Familienchronik „Die Heimat der Wölfe“. In seiner literarischen Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte zeigt sich der Autor überzeugt: Selbstkonfrontative Kunstansätze werden vor allem von der Künstler-Generation der Babyboomer (Jahrgänge von 1960 – 1975) bevorzugt. Denn die Generation der sog. „Kriegsenkel“, zu denen sich Unger selbst zählt, ist häufig betroffen von der „transgenerationalen Weitergabe des Kriegstraumas“.

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