Lullaby
14. Juli 2017
Reiter der Apokalypse
6. September 2016
 

"G7"
130 x 170 cm | 2017



 
Sieben Mitglieder zählt die dunkle, elitäre Gilde der Horror-Clowns, die wie für ein Familienfoto posiert.
Machttrunken, unangreifbar und abgrundtief böse wirkt die verschworene Gemeinschaft, die jeden Betrachter verhöhnt. Die Gruppe wird geführt von einer Frau deren Blick ins Leere geht, ihre Hände sind erhoben wie zum Schwur. Was ist ihre Vision?

 
Hintergrund

Hintergrund


Raymond Unger stammt aus einer Malerfamilie. Der Künstler wächst auf einem Hof mit Großvater und Onkel mütterlicherseits auf, die beide religiöse Kunstmaler sind - der Onkel, Emil Maier-F., mit internationaler Beachtung. Der selbstverständliche Zugang zum Medium Malerei führt den Künstler über abstrakte Malanfänge (bis 1989) zum figurativ-expressiven Realismus. 2004 Atelierumzug von Hamburg nach Berlin, zu diesem Zeitpunkt gibt Unger auch die Malerei mit dem Pinsel auf, seither entstehen seine Werke ausschließlich mit dem Malerspachtel.

Spachteltechnik


Über die Jahre entwickelt Unger eine Maltechnik mit hohem Wiedererkennungswert. Die Selbstbeschränkung im Werkzeug zwingt den Künstler zu einem außerordentlich authentischen Farbauftrag (siehe Maltechnik) – spätere Korrekturen oder Übermalungen sind unmöglich. Ungers extremer Duktus unterstreicht dabei in idealer Weise die Emotionalität seiner Sujets.