
Raymond Unger lebt als Schriftsteller und bildender Künstler in Berlin. Er ist als Kunstmaler in eigenem Atelier tätig, schreibt Romane und Sachbücher und hält Vorträge zu den Themen Kunst, Psychologie und Politik.
Der Gesellschaftsroman 2015 (Neuerscheinung Oktober 2026) ist nach der Dystopie KAI (2025) und der Familienchronik Die Heimat der Wölfe (Neuauflage 2024) das dritte belletristische Werk des Autors. Als Romanautor und Maler sieht Unger in der Entwicklung kompromissloser Kreativität einen Königsweg der Individuation. Für sein bildnerisches Schaffen erhielt Raymond Unger 2011 den internationalen Lucas-Cranach-Kunstpreis für Malerei. In seiner Eigenschaft als Maler und Autor bekam er 2014 eine Einladung des Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, zur dritten Generalversammlung New Narrative for Europe. Als Kunstmaler ist Unger mit seinen Werken in Privatsammlungen im In- und Ausland vertreten.
Als Sachbuchautor verfasste Unger umfangreiche Gesellschaftsanalysen. In seiner 1.400 Seiten umfassenden Trilogie des Europa Verlages, Die Wiedergutmacher (2018), Vom Verlust der Freiheit (2021), Die Heldenreise des Bürgers (2023), untersucht der Autor die Sonderrolle Deutschlands in der Migrations-, Klima-, Pandemie- und Ukraine-Problematik. Gegenstand seiner Sachbücher ist die transgenerationale Traumaweitergabe kriegsbelasteter Kindheiten und die Sondierung der Frage, inwieweit die Prägungen der Kriegsgeneration bei der Folgegeneration, den sogenannten „Kriegsenkeln”, zu Selbst-Infragestellungen führten, die mitursächlich für die Übersteuerung politischer Agenden ist.
Als ehemaliger Therapeut besitzt Unger eine langjährige medizinische Berufserfahrung. Bis Ende der 1990er-Jahre leitete er eine Naturheil- und Psychotherapiepraxis in Hamburg und bekleidete eine Dozentur für Naturmedizin an einer Hamburger Fachschule für Heilpraktiker.
